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Jahr 1985

Bei der Jahresversammlung 1985 stand unter anderem auch die Neuwahl des Kommandanten auf der Tagesordnung. Da Georg Zeilinger wegen Erreichen der Altersgrenze und Stellvertreter Hans Dietrich aus persönlichen Gründen sich nicht mehr zur Wahl stellte, war von den Aktiven eine neue Führung zu bestimmen.

Georg Zeilinger wurde aufgrund seiner besonderen Verdienste von Vorstand Bürgermeister Schwab zum Ehrenkommandanten ernannt.

Zum neuen Kommandanten wurde Dieter Zeilinger aus Gödersklingen und zu seinem Stellvertreter Fritz Reingruber aus Schmalach gewählt.

Jahr 1986

Im Herbst 1986 mußte unsere Feuerwehr zu einem größeren Brandeinsatz innerhalb des Bereichs ausrücken. Stall und Scheune von Heinz Charnetzki in Gödersklingen standen in Flammen. Auch einige Nachbarwehren waren zur Brandbekämpfung angerückt. Durch schnellen und umsichtigen Einsatz konnte das Großvieh sowie das angrenzende Wohnhaus gerettet werden. Die kostenlose Hilfe der Feuerwehr beim Aufräumen der Brandstelle war für ihren eigenen Kameraden eine Ehrensache.

Bei der FFW Brünst haben zwei weitere Löschgruppen die Prüfung für das Leistungsabzeichen abgelegt.

Zum Auftakt des zweitägigen Feuerwehrfestes, das in Röshof in der dafür hergerichteten Festhalle Stallmann durchgeführt wurde, stellten sich die Löschgruppen unter Ihrem Kommandanten Dieter Zeilinger (Gödersklingen), am Löschweiher in Kühndorf der Jury.

Beide Gruppen, die von Hans Meyer (Schmalach) und Friedrich Bayer (Gödersklingen) angeführt wurden, bestanden in der Sollzeit mit null beziehungsweise 15 Fehlern die Prüfung.

Die Endstufe III/5 bekamen Hans Meyer - Schmalach, Fritz Kurrmann - Gödersklingen und Helmut Enßer aus Ballstadt.

Die Stufe III/4 holten sich Hans Lober - Schmalach und Werner Vogel - Röshof. Friedrich Bayer - Gödersklingen , Friedrich Meyer - Schmalach und Heinz Jeßberger - Wüstendorf bekamen Gold/Blau überreicht.

Die Goldstufe und die Goldvorstufe schafften: Klaus Heubeck - Gödersklingen, Hans Bürkel - Kühndorf, Hans Lang - Wüstendorf, Günther Reingruber - Schmalach, Ernst Reiter - Gödersklingen und Günter Biewald -Ballstadt.

Jahr 1987

Nach 35 Jahren freiwilliger Tätigkeit in der FFW Brünst wurde bei einem Kameradschaftsabend in Wüstendorf Hans Dietrich (rechts) aus Brünst verabschiedet.

Genau 15 Jahre als zweiter Kommandant sowie 20 Jahre als Schriftführer und Maschinist beteiligte sich Hans Dietrich maßgeblich am Auf- und Ausbau der insgesamt sieben Ortschaften umfassender Wehr.

Als Anerkennung für die geleistete Arbeit und als Dank der Löschgruppen überreichte Kommandant Dieter Zeilinger einen Geschenkkorb an den langjährigen Stellvertreter und Schriftführer. Bürgermeister Hermann Schwab, der als Vorstand der Feuerwehren im Lehrberger Raum, bescheinigte dem scheidenden Feuerwehrmann eine allzeitige Pflichterfüllung im Dienst für die Allgemeinheit. Von der Feuerwehr offiziell verabschiedet wurde der Landwirt Dietrich durch Kreisbrandinspektor Rudolf May.

Jahr 1988

Ihren Ausbildungsstand demonstrierte bei Leistungsprüfungen erneut die FFW Brünst. Sämtliche Beteiligten, von Kommandant Dieter Zeilinger vorbereitet und unter der Führung von Gruppenführer Günter Biewald meisterten in der vorgeschriebenen Sollzeit ( zwei Fehlerpunkte, 191 Sekunden) ihre Aufgabe. Der Schulungsübung der einige Wehrmänner rund 200 Freizeitstunden geopfert hatten, wohnten zahlreiche Schaulustige bei. Zwei Nachwuchskräfte konnten Bronze entgegennehmen. Goldabzeichen bekamen: Günter Biewald, Klaus Heubeck, Günter Reingruber und Hans Lang. Die höchste Auszeichnung, Gold-Rot ging an Georg Volland  und Werner Vogel.

Im Fußballspiel, das zwischen der Brünster und Lehrberger Wehr ausgetragen wurde, gab es ein gerechtes 2:2 Unentschieden.

Jahr 1989

Nahezu vollzählig vertreten waren die Mitglieder der FFW Brünst bei der Jahreshaupt- versammlung. Nachdem in den letzten Jahren eine Reihe von erfahreren Mitgliedern aus dem aktiven Dienst entlassen wurden, konnte diese Lücke sofort mit jungen Nachwuchskräften aufgefüllt werden.

Nach 40 Jahren Dienst in der Brünster Wehr verabschiedet wurde Andreas Doßler aus Wüstendorf; per Handschlag im Kreis der Feuerwehr, aufgenommen wurde gleichzeitig sein Sohn Bernd Doßler.

Ihren Ausbildungsstand demonstrierte bei Leistungsprüfungen erneut die FFW Brünst. Zwei Nachwuchskräfte konnten Bronze und Silber entgegennehmen.

Gold-Abzeichen bekamen: Günter Enßer, Christian Winkler, Georg Büchler, Karl Dietrich alle aus Brünst.

Gerhard Meyer, Jürgen Reingruber, Rainer Vogel aus Schmalach, Fritz Helzel, Werner Ströbel aus Kühndorf. Fritz Bayer, Helmut Bentheimer, Ernst Reiter aus Gödersklingen und Heinz Jeßberger und Hans Birner aus Wüstendorf.

 

Zum anschließenden Sommerfest der Wehr, das in der geschmückten Dietrich-Scheune stattfand, hatten sich viele Bewohner aus dem Brünster und Lehrberger Bereich eingestellt.

Jahr 1990

Nach diversen Beratungen hat der Verwaltungsrat beschlossen, zum 90-jährigen Gründungsjubiläum eine Standarte anzuschaffen.

Im Rahmen eines größeren Festes am 28. Juli 1990, zu dem zahlreiche Nachbarwehren und Vereine aus der Umgebung kamen, wurde die Standarte in Brünst enthüllt und eingeweiht.

 

Ferner wurden bei diesem Anlaß Wehrmänner für 25-jährige und folgende für 40-jährige Dienstzeit von Landrat Hermann Schreiber geehrt:

 

Hans Enßer (Wüstendorf)
Ernst Dietrich (Ballstadt)
Andreas Doßler (Wüstendorf )
Hans Dietrich (Brünst)
Georg Lang (Wüstendorf)
Willi Gruber (Ballstadt)
Georg Meyer (Kühndorf)
Hans Reiter (Gödersklingen)
Georg Engerer (Gödersklingen) Hans

       Das 90-jährige Gründungsjubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Brünst vom 27.- 29. Juli 1990

Obere Reihe von links:
Fritz Wachmann, Gerhard Meyer, Johann Hetzel, Christian Winkler, Hans Gehring, Richard Stallmann, Rainer Vogel, Elmar Christ, Wolfgang Hofmockel, Dieter Meyer
4. Reihe von links:
Hans Reiter, Heinz Jeßberger, Fritz Bayer, Heinz Köpplinger, Hans Hetzel, Ernst Wedel, Helmut Enßer, Karl Dietrich, Werner Vogel, Georg Büchler, Jürgen Reingruber
3. Reihe von links:
Klaus Heubeck, Ernst Reiter, Fritz Hetzel, Fritz Lotter, Hans Birner, Ernst Böhnke, Hans Lang,
Heinz Charnetzki, Willi Gruber, Hans Gruber, Günter Enßer, Walter Meyer
2. Reihe von links:
Hans Meyer, Hans Lober, Günter Reingruber, Georg Volland, Christian Meyer, Walter Zingler, Ernst Dietrich, Walter Stallmann, Fritz Reingruber, Günter Biewald, Hans Enßer, Georg Meyer, Georg Lang, Helmut Bentheimer
Untere Reihe von links:
Ehrenkommandant Georg Zeilinger, Bürgermeister a.D. Hermann Schwab
Ehrendamen:
Birgit Volland, Sonja Stallmann, Renate Meyer, Kerstin Hofmockel, Ina Stallmann, Anita Böhnke, Simone Bayer, Regina Meyer, 1.Bürgermeister Hans Mehringer, Kommandant Dieter Zeilinger, Erwin Böhnke
Nicht abgebildet:
Hans Bürkel, Bernd Doßler, Robert Feuchter, Fritz Helzel, Fritz Kurrmann, Werner Ströbel und Doris Stallmann

Große Dinge werfen ihre Schatten voraus. Viele Besprechungen und Beratungen des Verwaltungsrates unter Federführung von Kommandant Dieter Zeilinger waren erforderlich, um nichts dem Zufall zu überlassen.

Nachdem der im Frühjahr begonnene Putenstall - Neubau von Hans Dietrich bis zum Sommer fertiggestellt war, wurde beschlossen, das bereits georderte Festzelt abzubestellen und das Fest in dieser neuen,geräumigen Halle abzuhalten. Die erforderlichen Einrichtungen, wie Bühne, Theke, Bar und dergleichen, wurden von handwerklich geschickten Feuerwehr-männern ausgeführt. Die noch vorhandenen ersten Feuerlöschgeräte der FFW Brünst wurden herausgeputzt und in der Festhalle zur Besichtigung aufgestellt. Der kleine Ort Brünst hatte mit reichem Blumenschmuck und hergerichteten Fassaden sein Festkleid angelegt.

Nachdem am Freitagabend fehlerfrei eine Leistungsprüfung abgelegt war, zapfte Bürgermeister Hans Mehringer symbolisch das erste Faß Festbier in der Halle an. Für gute Stimmung sorgten die "Methlachtaler". Die befreundete Feuerwehr Jochsberg war ebenfalls zu Gast bei der "Bierprobe".

Der eigentliche Festtag war jedoch der Samstagabend. Ab etwa 18:30 Uhr spielte die Schützenkapelle Flachslanden vor dem Feuerwehrhaus in Brünst zum Empfang der Festbesucher. Brünst erlebte erstmals in seiner Geschichte einen wahren Ansturm von Gästen aus Nah und Fern. Etwa um 19:30 Uhr setzte sich der Festzug, angeführt von der Schützenkapelle Flachslanden, den Festdamen und den Ehrengästen in Bewegung. Etwa 30 Gruppen von benachbarten Feuerwehren oder Vereinen bildeten einen farbenprächtigen Zug, der mit Marschmusik durch den Ort zur Festhalle marschierte.

 

Schirmherr Staatssekretär Hans Maurer begrüßte unter den Ehrengästen auch Landrat Hermann Schreiber, sowie eine fast unübersehbare Zahl von Festbesuchern. Birgit Volland trug den Fest - Prolog vor. Den Höhepunkt bildete natürlich die Enthüllung der neuen Standarte, die vom Fahnenträger Werner Ströbel übernommen wurde. Zur Unterhaltung spielten die "Frankenboys". Da alles hervorragend organisiert und vorbereitet war, klappte die Bewirtung der Gäste hervorragend. Bis spät in die Nacht war begeisterte Stimmung bei Jung und Alt.


Zeitig am Sonntag früh spielten die Posaunenchöre aus Wernsbach und Lehrberg in allen zur Altgemeinde Brünst gehörenden Orten den "Weckruf".

Um 09:30 Uhr fand dann in der Festhalle ein sehr gut besuchter, feierlicher Gottesdienst, umrahmt von den vereinigten Posaunenchören Wernsbach und Lehrberg mit den Pfarrern Fuchs aus Wernsbach und Heidingsfelder aus Lehrberg statt.

Nach dem Mittagessen wurde , wie schon am späten Samstagabend von den Frauen selbstgebackener Kuchen und Kaffee serviert. Beim fränkischen Heimatnachmittag gaben die Gesangvereine aus Wernsbach, Lehrberg und Obersulzbach abwechselnd Liedvorträge zum Besten. Die Landjugend Hennenbach unterhielt mit gelungenen Volkstanz - Vorführungen. Am späten Nachmittag spielten zum Festausklang nochmals die "Methlachtaler" auf.

Ein schönes, von herrlichem Wetter begünstigtes Fest neigte sich gegen 22:00 Uhr seinem Ende zu. Ein herzlicher Dank gilt nicht nur den Verantwortlichen, sonder vor allem den fleißigen Helferinnen und Helfern, die zu diesem großartigen Ereignis in der Geschichte der FFW Brünst beigetragen haben.

Jahr 1991

Beim Feuerwehrfest, das die Brünster Wehr hauptsächlich für die Bewohner der einstigen sieben Ortschaften umfassenden Gemeinde Brünst übers Wochenende ausrichtete und das diesmal in der dafür besonders hergerichteten Feldscheune Eberlein in Schmalach stattfand, stand am Sonntagvormittag für die zur Kirchengemeinde Wernsbach gehördenden Ortsteile auch ein Feldgottesdienst auf dem umfangreichen Festprogramm.
Alle Beteiligten unter Führung von Gruppenleiter Fritz Helzel, Kühndorf und Fritz Bayer aus Gödersklingen meisterten in der vorgeschriebenen Sollzeit nahezu alle gestellten Aufgaben. Während die eine Gruppe, bei der etliche Nachwuchskräfte ( Dieter Lober, Markus Lang, Bernd Meyer und Bernd Doßler) eingesetzt waren, Lehrgeld bezahlen mußten, schaffte die Goldgruppe der Altgedienten glatte null Fehler.

Die Nachwuchskräfte bekamen Bronze und Silber angesteckt. Goldabzeichen überreicht bekamen:

Walter Zingler (Stufe III/1), Karl Dietrich, Rainer Vogel, Christian Winkler (jeweils Stufe III/2), Fritz Helzel, Gerhard Meyer, Werner Ströbel, Jürgen Reingruber, Ernst Reiter (jeweils Stufe III/3), Helmut Bentheimer (Stufe III/4)

Die Endstufe der Leistungsprüfung, die Feuerwehrnadel Gold/Grün, wurde von Fritz Bayer an Günter Enßer - Brünst und Heinz Jeßberger - Wüstendorf erworben.